KüAs

Parlons français! – Französisch für Wiedereinsteiger

von Judith

Wann hat man schon mal die Gelegenheit, sein verstaubtes, fast vergessenes Schulfranzösisch anzuwenden? Auf der SommerAkademie! In gemütlicher Runde wollen wir uns täglich treffen und « en français » parlieren. Vom Anfänger bis zum Muttersprachler sind alle herzlich eingeladen.

Budo

von Silke

Mittlerweile schon Tradition: Die Prügel-KüA auf der SommerAkademie. Du betreibst irgendeine Art von Kampfsport und möchtest dich mit anderen Kampfsportlern austauschen? Dann bist du richtig in der "Budo-KüA für Fortgeschrittene". Wir wollen uns gegenseitig Einblicke in unsere jeweiligen Sportarten geben und z.B. Jiu Jitsu, Ju Jutsu, Judo und Modern Arnis spielen. Bitte Gi (Anzug) und andere Ausrüstung mitbringen.
Wenn du dies liest und nur denkst: "Jü... was?", aber es irgendwie spannend findest und schon immer mal lernen wolltest, wie du dich ein wenig verteidigen kannst oder warum es Leuten so viel Spaß macht, so zu tun, als würden sie sich verprügeln, dann bist du richtig in unserer "Schnupperstunde für Anfänger", deren genauen Termin du auf der SommerAkademie erfährst. Bitte normale (am besten lange!) Sportkleidung mitbringen.

Joggen

von Birgit

Um trotz Schlafmangel fit für den kommenden Akademietag in geliebter CdE-Intensität zu sein, wollen wir morgens unsere grauen und sonstigen Zellen mit Sauerstoff versorgen. Also packt Laufschuhe ein, um das – aus norddeutscher Sicht bergige – Gelände um das Feriendorf herum zu erkunden. Sowohl Distanz als auch Tempo richten sich ganz nach euch. Ob die KüA jeden Tag stattfindet, entscheiden wir vor Ort, ok? Schätzungsweise brauchen meine Flachland-Tiroler-Beine nach zwei/drei Tagen einen Tag Regeneration, aber dann finden sich bei Bedarf auch andere "KüA-Leiter".

Lockpicking

von Roland

Nachdem sich immer mehr CdEler für das (sportliche) "Öffnen von Schlössern ohne (passenden) Schlüssel" begeistern lassen, werden wir uns -- je nach Interesse -- dem gemeinsamen Lockpicking widmen.

Kickerturnier

von Ulrich

Gespielt werden soll über die gesamte Akademiezeit ohne feste Austragungszeiten, sondern mit individueller Verabredung mit den Gegnern.

Grober Zeitplan:

Eisbärensuche

von Pia

Bei der Eisbärensuche geht es darum, logisch zu kombinieren, wobei 5 Würfel eine wichtige Rolle spielen. Dabei gilt die wichtigste Regel: Jeder muss sich sein Wissen selbst erarbeiten! Man kann auf die Suche nach Eisbären und Löchern gehen und später auch Fische und Pinguine versuchen zu sehen. Dabei gilt: Immer den Blick fürs Ganze bewahren.

Fußball

von Philip

Freies Spiel, je nach Teilnehmerzahl eventuell auch ein kleines Turnier.

Marhaba!

von Mary

Die KüA "Marhaba" bietet eine schnelle Tour um das Pharaonenland an. Hieroglyphisch ist die berühmteste Sprache Ägyptens, jedoch nicht mehr nützlich. Von der koptischen Sprache hört man auch manchmal. Nach einem kurzen Überblick über die alten Sprachen Ägyptens (hieroglyphisch, koptisch...) werden wir uns hauptsächlich mit Arabisch - der heute in Ägypten verwendete Sprache - beschäftigen. Der große Teil der KüA wird sich also auf grundlegende Vokabeln und kleine Sätze konzentrieren, die für einen Urlaub oder einen Aufenthalt in Ägypten nützlich wären. Falls es einen interessiert, wie man von rechts nach links schreibt, kann man das hier auch lernen. Außerdem werden wir typisch ägyptisches Essen zusammen kochen! Für Musiker wird es auch etwas geben, denn wir werden uns bekannte ägyptische Lieder und Hymnen anhören und singen. Wer eine Tabla zu Hause hat, kann sie gerne mitbringen. Diese KüA ist also für alle gedacht, die sich für einen Kulturaustausch interessieren. Für weitere Vorschläge könnt ihr mir jederzeit schreiben!

Spex

von Matthias

Spex, (n., von lat. Spectaculum) ist traditionelles schwedisches Studententheater oder vielmehr -musical. Dabei gibt es zwei Besonderheiten: 1. Alles reimt sich, 2. Das Publikum darf mitspielen, indem es »nochmal!« (»omstart!«, wörtl. Neustart) ruft, wenn ihm eine Szene besonders gut gefallen hat. Dann muss die Szene oder das Lied wiederholt werden, aber meist etwas anders als vorher. Was anders sein soll, wird bisweilen auch vom Publikum bestimmt: »auf Russisch«, oder »rückwärts«, oder, oder, oder ... Da wir den Text schon vor der SommerAkademie schreiben sollten, bitte ich alle, die Lust am Dichten, Schreiben, Spielen, Singen, Improvisieren, Theatern, Mitmachen etc. haben, sich JETZT bei mir zu melden. Matthias hat das Spex kennengelernt und gespielt, als er in Uppsala studiert hat.

Rugby

von Björn

Rugby ist ein Sport für jeden, der Spaß daran hat. Teamplay und Überblick sind wichtiger als Muskeln und Egoismus. Nur so kann der Ball in der gegnerischen Malzone abgelegt werden. MitspielerInnen gesucht!

Jonglage

von Markus und Niklas

Neun Bälle, sieben Keulen, oder andere schlimme Dinge? Wir können euch zeigen wie's geht (zumindest die Theorie, das mit der Praxis müsst ihr dann schon selber machen).
Aber auch für alle die erstmal kleinere Brötchen backen wollen, hoffen wir eine interessante KüA zum Thema 'Schwerkraft überlisten' anbieten zu können. Angefangen mit drei Bällen über drei Keulen bis Passing. Auf Wunsch gibt es auch ausgefallenere Dinge wie Bouncen oder Feuerjonglage.

Panoramafotografie

von Michael

Wie oft denkt man sich "Mein Gott, was für ein schönes Fotomotiv, wenn es doch nur nicht zu groß für meine Kamera wäre." In dieser Küa wollen wir mit Digitalkamera und Computer aus mehreren Einzelbildern Panoramabilder zusammensetzen. Glücklicherweise steht dafür ganz phantastische freie Software zur Verfügung. Wir können hier verschiedene Aspekte des Fotografierens und der Panoramas (wie z.B. verschiedene Projektionsmethoden) besprechen. Es gibt keine speziellen Vorraussetzungen und die Küa ist auch für Nicht-Fotofreaks geeignet. Natürlich brauchen wir Digitalkameras und Laptops (wir brauchen keine High-End-Ausstattung). Man kann ggf. auch zu zweit oder zu dritt an einem Laptop arbeiten und rumprobieren. Wir werden das Programm "Hugin" benutzen. Wer an der Küa teilnehmen will, sollte sich das vorher herunterladen, und zwar hier http://hugin.sourceforge.net/. Für Windows- und Macrechner bringe ich das Programm außerdem mit. Bei Fragen, könnt ihr mir gern eine E-Mail schreiben.

Ein paar meiner Panoramabilder könnt ihr hier bestaunen: http://travelmicha.wordpress.com/panoramas/

Akrobatik

von Felix

Mit Menschen kann man auch bauen! Mindestens, wer auf der letzten WinterAkademie dabei war, der weiß es: Wir wollen Figuren aus zwei oder mehr Menschen bauen. Dabei stehen, hängen, liegen ... die einen auf, an ... den anderen. Das geht zwar auch recht unelegant alles mit viel Kraft, aber viel schöner (nicht nur für einen selber, sondern auch zum Zuschauen) ist es mit der richtigen Körperspannung, Balance, Abstimmung etc.

In dieser KüA soll es dennoch eher um das Figurenbauen gehen, da ich Grazilität einfach auch selber nicht kann. Wenn diesbezüglich jemand noch helfend mit-leiten möchte: Einfach spontan vor Ort melden.

Die Geschichtenschmiede

von Oliver

Wir erstellen mithilfe einiger Spiele eine Geschichte, die wir dann aufschreiben. Das ist auch die Kursidee für den Kurs, den ich mit Cini bei der WinterAkademie halten will, und die KüA ist sozusagen die Probe aufs Exempel, ob das denn auch ungefähr so klappt, wie wir uns das gedacht haben. Natürlich in viel kleinerem Umfang als bei der WinterAkademie, also wir schreiben nur jeder einen Paragraphen oder so statt mehrere Seiten, und es wird auch nicht einen Krimi geben sondern was einfacheres, vielleicht eine Liebesgeschichte.

Diskussionsrunde: Wer sind wir eigentlich?

Von Linus

Vor kurzem erschienen in der deutschen Presse mehrere Artikel, die herauszufinden suchten, wie die heutige Jugend charakterisiert werden könne: „Traurige Streber“ urteilt Jens Jessen, wogegen uns Manuel Hartung für „Effiziente Idealisten“ hält. Nun titelte auch noch der Spiegel: „Wir Krisenkinder“. Wer Lust hat, herauszufinden ‚wer wir sind’, seine Meinung dazu sagen will oder diese sich erst noch bilden, ist hier richtig.

Freies Tanzen!

Von Linus

Auch dieses Jahr wollen wir wieder - auch außerhalb des Tanzabends - ein bisschen Standard- und Latein tanzen und uns gegenseitig noch die eine oder andere Figur beibringen. Alle Könnensstufen willkommen!

Tanzen: Samba!

Von Sabine und Tomy

Definition Samba: Tanz, bei dem alle Tänzer von der Fläche verschwinden. Ursachen: oftmals Unkenntnis vieler und lustiger Figuren (seitens der Herren und damit auch der Damen, wie eine oder mehrere Damen versichert hat/haben; führt zu Verärgerung der Damen und damit auch der Herren, wie eine oder mehrere Damen versichert hat/haben) Bekämpfungsmaßnahmen: Lernen und Üben Was: siehe oben (viele und lustige Figuren auf höherem Niveau), wie z.B. Promenade Runs, Kreisel, Rollen… Gesucht: Tänzerinnen und Tänzer, die die Definition für ungültig erklären wollen und mindestens Grundschritt und Promenade können.

Vorträge

Moralischer Fortschritt im 21. Jahrhundert? – Unsere Unschuldsillusion.

von Linus

„Hinsichtlich mancher schlechter Verhaltensweisen [z.B. Sklavenhaltung] glauben wir, dass die Menschheit sie hinter sich gelassen hat, sodass es für niemanden auch nur irgendwie normal ist, sich so zu verhalten.“ (Peter Unger, Living high and letting die) Ich werde ein Argument für Liberationimus diskutieren, die These, dass unsere moralischen Intuitionen in vielen Fällen unsere Werte nicht wiederspiegeln, sondern diese sogar verkehren, und beispielhaft zeigen, wie dies die moralische Bewertung unseres alltäglichen Verhaltens auf den Kopf stellt."

Journalistisches Bloggen als Zeitvertreib und Nebenjob

von Nils

Vor wenigen Jahren noch als "Toiletten-Wände des Internets" beschimpft, gehören Weblogs heute zum journalistischen Alltag. Sie dienen als Recherchequellen und Untergrundmedien für spektakuläre "Leaks" und haben sich auch zu einem wirtschaftlichen Faktor im Web entwickelt. Nils Glück ist Journalistik-Student und erklärt die Sogwirkung, die Fallstricke und die Gefahren des journalistischen Bloggens. Er berichtet von seinen ersten Monaten als selbst ernannter Online-Publizist: Von abkupfernden Kollegen, vom Umgang mit deutschen Geheimdiensten und der Faszination, den Internet-Nutzer zum Klicken zu verführen.

Modulformen und ihre Liftungen

von Eric

Modulformen (allgemeiner: automorphe Formen) tauchen in vielen Gebieten der Mathematik auf. Es handelt sich um Funktionen, die sich durch ein bestimmtes Transformationsverhalten unter der Operation einer Gruppe auszeichnen.
Ich will diesen Begriff vor seinem klassischen Hintergrund erläutern, nämlich an Beispielen, die als Funktionen auf der oberen Halbebene der komplexen Zahleneben leben.
Zum Einstieg will ich die Operation der speziellen linearen Gruppe SL_2 auf dieser Halbene beschreiben. Sie motiviert meine Definition von Modulformen und führt zur Konstruktion von Eisensteinreihen als ersten Beispielen. Dannach behandle ich noch einige weitere klassische und nicht so klassische Beispiele, sowie damit zusammenhängende Anwendungen in der Zahlentheorie. Zum Schluss möchte ich noch andeutungsweise etwas zu sogenannten Liftungen sagen, d.h. Korrespondenzen zwischen verschiedenen Arten von Modulformen.

Wie wird man Bachelor auf der Insel?

von Oliver

Ich stelle vor wie, wann und warum man sich für ein Undergraduate - Studium an einer englischen Uni bewerben und wie man's bezahlen kann und erzähle dann noch etwas über Cambridge und Oxford.

Teamarbeit im Cockpit

von Tim

Aus der Perspektive eigener Erfahrung möchte ich über "Teamarbeit im Cockpit" eines Verkehrsflugzeugs sprechen. Es geht um die Fragen: Warum Teamarbeit? Was ist gute Teamarbeit? Wie schafft man gute Teamarbeit? Konkreter: Wie können sich zwei Menschen zum ersten Mal eine Stunde vor dem Start treffen und gemeinsam Flugzeug und Passagiere sicher zum Ziel bringen? Worauf kommt es in besonderen Situation an?

Nahrungsmittel vom Baum

von Thomas

Was haben Ahorn, Birke, Buche, Eiche und Linde gemeinsam? Richtig, es sind Bäume. Was sie auch gemeinsam haben, ist, dass man aus ihnen leckere Sachen machen kann, obwohl wir das heute so gut wie gar nicht praktizieren. Teils liegt das daran, dass es hier nicht möglich ist, motorisierte Erntemaschinen in der Produktion einzusetzen. Was diesen speziellen Punkt angeht, wird die Energiekrise die Karten in absehbarer Zeit wahrscheinlich neu mischen. Ansonsten bietet der Gartenbau mit mehrjährigen holzigen Pflanzen in unserem Klima interessante Möglichkeiten, (1) simultan den Arbeitsaufwand (im Vergleich zu herkömmlichen Techniken) erheblich zu reduzieren, (2) recht passable Erträge zu erzielen, (3) eine Vielfalt an bekömmlichen Nahrungsmitteln zu produzieren, (4) unsere Nahrungsmittelproduktion widerstandsfähiger gegen Klimaextreme zu machen, (5) den Energiebedarf unserer Landwirtschaft zu senken, und (6) einen wichtigen Beitrag zu leisten zum Erhalt selten gewordener Arten.